In diesem Video zeigen wir Ihnen sanfte Chiropraktik Techniken mit der Thompson Chiropraktik Liege.

Das Vorgehen bei der sanften Thompson-Chiropraktik

Die Chiropraktik (vom altgriechischen: ‚Hand-Tätigkeit‘) ist eine manuelle Behandlungsmethode zur Wiederherstellung der optimalen Position zweier Knochen zueinander (der Gelenkanteile).

Die sanfte Chiropraktik: Thompson-Technik

Der US-amerikanische Chiropraktiker J.C. Thompson hat eine spezielle Behandlungstechnik entwickelt. Er entwickelte eine spezielle „Adjustierungs-Liege“ (=einrichten): die einzelnen Abschnitte der Wirbelsäule sind auf der „Thompson-Liege“ mittels eines Federmechanismus in Vorspannung zu bringen, so dass der Chiropraktiker sich voll und ganz auf die Ebene und Richtung der Mobilisation konzentrieren kann.

Mittels der speziellen „Thompson-Liege“ ist es dem Chiropraktiker möglich durch einen geringen und schnell ausgeführten Impuls verschobene oder blockierte Wirbel wieder sanft an ihren Platz zu bringen. Im Video sehen Sie beispielhaft wie man mit verschiedenen Tests herausfindet, wo zu behandeln ist und wie die Behandlung abläuft: die Griffe, die Technik und den Einsatz der Thompson-Liege bei Wirbelkörperblockaden und Beckenfehlstellungen.

Mit einem geringen und schnell ausgeführtem Impuls auf die einzurichtenden Wirbel kommt es zum Auslösen des vorgespannten Liegenteils –dem so genannten „drop“ – und damit zu einem winzigen Fall (weniger als 10 mm): Die hohe Geschwindigkeit der Anziehungskraft bewirkt eine spontane Ausrichtung der Gelenkanteile bevor der Muskelreflex einsetzt – damit gehört die Adjustierung mittels der Thompson-Liege zu den sanftesten Chiropraktiktechniken überhaupt (immer wieder sind unsere Patienten – insbesondere jene, die schon andere Chiropraktik erfahren haben – überrascht wie harmlos und schnell das Manöver möglich ist und wie schmerz- und abwehrfrei die Technik ist).

Der Beinlängentest in der Thompson-Technik

Bevor manuell korrigiert werden kann, ist eine genaue Diagnosestellung wichtig:

Intensive Schilderung des Patienten, ggf. Röntgen oder MRT- Bilder oder falls ein WS-Scan durchgeführt wurde. Zusätzlich dazu hat Thompson eine besondere Untersuchungsmethode systematisiert: den Beinlängentest.

Man beginnt mit der Überprüfung der Beinlänge in Streckung und Beugung. Ist die Länge eines Beines durch Seitdrehung des Kopfes zu verändern, so weist dies auf bestimmte Verschiebungen im Körper hin, die nach der Justierung von Wirbel- oder Beckenstellung, so nicht mehr auftritt. Auch im BWS-Bereich oder LWS-/Beckenbereich kann man Verschiebungen/Subluxationen haben, die man mit speziellen Tests überprüfen kann. So ermöglicht die Thompson-Methode eine zielgenaue Behandlung mit raschem Effekt.

Sollte es immer wieder zu gleichen Wirbelpositionen kommen, muss natürlich nach der Ursache für die Subluxationen gesucht werden: das können einseitige Beanspruchungen sein, oder muskuläre Ungleichgewichte z.B. – es darf nie das Ziel sein, einen Patienten zum Dauerpatienten zu machen und ihn ständiger Adjustierung auszusetzen

Besonders erfolgreich ist die Thompson-Technik bei:

  • Wirbelsäulenbeschwerden aller Art
  • Bandscheibenverschiebungen und –vorfällen
  • Hexenschuss
  • Nackensteifheit und Wirbelblockaden
  • Nach Verheben und Verreissen
  • Iliosacralgelenk-Beschwerden